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Zusammenlegung ohne größere Probleme Zweifelsohne erforderte es einen ungewöhnlichen Einsatz vor allem von Politikern, kommunalen Angestellten, unzähligen Vereinen und Organisationen, um vier Gemeinden zu einer einzigen Großkommune Skanderborg zu verschmelzen.
Aus den ehemals selbständigen Kommunen Skanderborg, Ry, Galten, Hørning sowie dem Pfarrbezirk Voerladegård Sogn aus der früheren Brædstrup Kommune wurde per 1. Januar 2007 eine starke Gemeinschaft, die Skanderborg Kommune mit ca. 55.000 Einwohnern.
An der Spitze der historischen Zusammenlegung standen vier Politiker der Partei Venstre (V), die bis zum Jahreswechsel 2006/07 die Bürgermeister der vier Kommunen stellte: Aleksander Aagaard, Skanderborg, Jonna Grønver, Ry, Jens Grønlund, Galten und Søren Erik Pedersen, Hørning. |
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Wenn sie auf den langwierigen und komplexen Zusammenlegungsprozess zurückblicken, herrscht Einigkeit darüber, dass er von einem enorm positiven Willen aller Beteiligten getragen wurde. Ein Wille, die notwendigen Beiträge zu leisten, so dass die neue Skanderborg Kommune vom ersten Tag an eine starke und zukunftssichere Organisation und Struktur erhalten konnte.
Die vier Spitzenpolitiker, die zu Beginn des neuen Jahres 2007 ihre neuen politischen Ämter antraten, geben an dieser Stelle Auskunft, welche Stärken die Skanderborg Kommune auszeichnen und welche Visionen sie für die neue Kommune haben. |
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Aleksander Aagaard (V), Gemeinderatsmitglied der Skanderborg Kommune und Mitglied des Regionsrates der Region Midtjylland: „Die Stärke ist eine Kombination aus der gut ausgebildeten Bevölkerung, die im Übrigen über das höchste Durchschnittseinkommen in der Region Midtjylland verfügt, einer ressourcenstarken Erwerbsbevölkerung, einer Wirtschaft, die sich über das gesamte Gemeindegebiet verteilt, und einer begnadeten Natur. Es ist eine leistungsfähige Kommune, die in der Lage ist, ihre Bürger zu verwöhnen und guten Service auf hohem fachlichem Niveau zu bieten.
Die fachliche Stärkung des kommunalen Mitarbeiterstabs verleiht der Organisation Robustheit und lässt gleichzeitig Raum, die Kompetenzen der einzelnen Mitarbeiter und Führungskräfte zu nutzen und weiterzuentwickeln. Wenn eine große Organisation zusammenspielen soll, ist es wichtig, den Mitarbeitern Spielraum und Entwicklungsmöglichkeiten zu gewähren. Die Struktur der Kommune basiert dabei in hohem Maße auf Dezentralisierung, die der jeweiligen Institution im täglichen Ablauf Spielraum lässt.“ |
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Jonna Grønver (V), Gemeinderatsmitglied der Skanderborg Kommune: „Wir haben eine gut geführte, effektive und wohlhabende Kommune bekommen, die neue Wege beschreitet, um den Bürgern so gut und so günstig wie möglich zu dienen. Auf allen Ebenen und in allen Institutionen müssen wir so rentabel wie nur möglich arbeiten, und daher u. a. auf Führung und die Erprobung neuer Führungsmodelle setzen. Auch im Unterrichts- und Wissensbereich haben wir uns hohe Ziele gesteckt. So soll die Skanderborg Kommune eine Kommune sein, in der möglichst niemand die Volksschule ohne zusätzlichen Ballast in Form einer weiterführenden Schul- oder einer Berufsausbildung verlässt. Wir müssen auf Wissen und Globalisierung setzen.
In geografischer Hinsicht genießt die Skanderborg Kommune sämtliche Vorteile. Der Infrastruktur und der Nähe zur Großstadt Århus verdankt die Kommune eine zentrale Lage für Unternehmen und Bürger. Skanderborg ist eine Qualitätsmarke, und eine Adresse in Dänemarks schönster Kommune verleiht Prestige.“ |
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Søren Erik Pedersen (V), Gemeinderatsmitglied der Skanderborg Kommune: „Die Großkommune ist in vielen Bereichen sehr viel stärker, als es die kleineren Gemeinden waren. Dort, wo wir früher beispielsweise einen einzigen Experten hatten, haben wir heute mehrere. Damit sind eine bessere, sicherere und schnellere Sachbearbeitung und ein besseres fachliches Umfeld gewährleistet, sodass Kommune und Sachbearbeitung z. B. nicht, wie bisher häufig der Fall, in der Ferien- und Urlaubszeit auf kleinster Sparflamme laufen.
Wir müssen in erster Linie für eine hervorragende Führung sorgen, so dass sich alle Mitarbeiter der neuen Organisation wie Botschafter für die Skanderborg Kommune fühlen. Es überträgt sich ja auf die Bürger und auf den Service, wenn es den Mitarbeitern gut geht. Daher müssen wir so schnell wie möglich aus den ehemals fünf verschiedenen Kulturen eine Einheit machen, so dass sämtliche Mitarbeiter mit einem „Wir-Gefühl“ arbeiten.“ |
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Jens Grønlund (V), Bürgermeister der Skanderborg Kommune: „Wir haben alle Voraussetzungen, um eine Perle in Ostjütland zu werden: eine schöne und äußerst attraktive Kommune, viele Arbeitsplätze, eine gut ausgebildete Bevölkerung und ein fortschreitendes Wachstum. Wir sind auf einem guten Weg und erfahren positive Unterstützung von der Bevölkerung, die von vielen freiwilligen, begeisterten Menschen geprägt ist. Dieses Engagement müssen wir nicht nur erhalten, sondern nähren und weiterentwickeln.
Rein organisatorisch stützt sich die Skanderborg Kommune auf ein flaches, dialogbasiertes und unbürokratisches Modell. Die flexible Struktur lässt sie schnell auf Veränderungen von außen reagieren und macht sie stark und zukunftssicher. Der neue Gemeinderat der Großkommune besteht aus Repräsentanten der vier ehemaligen Kommunen und eines Pfarrbezirks, doch bereits in der breiten Konstituierung haben wir bewiesen, dass der Gemeinderat Repräsentant der gesamten neuen Großkommune ist. Als Bürgermeister betrachte ich es als meine wichtigste Aufgabe, in diesem Prozess einigend zu wirken.“ |
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